Ferien von unserer Auszeit in England (Kent)
Rückflug nach Europa, 7./8. Mai 2020
Bericht von Kayla
Wir fuhren um 13 Uhr mit dem Taxi zum Flughafen. Dann gingen wir das Gepäck abgeben. Danach gingen wir durch die Kontrolle. Wir mussten lange warten bis wir fliegen konnten. Wir flogen 8 Stunden. Es war eine lange Nacht. Bei der Passkontrolle wollten sie uns zuerst nicht reinlassen. Für das andere Terminal mussten wir lange laufen. Wir sahen ungefähr 10 Obdachlose, die im Flughafen schlafen. Ich war ziemlich müde, denn ich schlief nicht so viel im Flugzeug. Dann hatten wir den Flug, der nur 1 Stunde dauerte. Im Taxi schlief ich ein. Wir suchten das Haus und fanden es dann endlich.
Gillingham, 08. Mai bis 02. Juni 2020
Bericht von Kayla über das Haus Whetstead
Im Haus hat es vier Schlafzimmer und vier Badezimmer. Es hat zwei Stuben, drei grosse Fernseher und zwei Esszimmer im Haus. Das Haus hat sogar einen Pool. Am Anfang froren wir vier Tage lang. Ich habe ein grosses Schlafzimmer. Wir haben sogar Internet. Der Garten ist riesig.
Bericht von Melina über den Englischunterricht mit Tina
Drei Tage nach unserer Ankunft in Whetstead mussten wir mit einer Lehrerin Englisch lernen. Wir lesen in Englisch, wir lernen in Englisch reden und schreiben. Wir mussten jeweils um 09.00 Uhr aufstehen und am Frühstückstisch sein. Um 10.00 Uhr ist Tina, unsere Englischlehrerin gekommen. Ich habe die drei Stunden geliebt. Und Kayla hat es nicht gerne gehabt. Aber meistens ab 12.00 Uhr konnten wir ein Video in Englisch anschauen und lernten neue Wörter, die Tina dann aufgeschrieben hat.
Bericht von Esther über den Ausflug nach Canterburg (Kent)
Aufgrund seiner Vielzahl von Obstgärten und Hopfenfeldern wird Kent auch „Garten Englands“ genannt. Ganz bekannter Ort in Kent ist Canterbury.
Am Donnerstag, 14. Mai 2020, nach dem Englischunterricht mit Tina, ging es um 14 Uhr mit dem Auto nach Canterbury. Wir besichtigten zuerst die älteste Kirche von England St. Martin (leider nur von aussen), danach den Fluss Stour, das Städtchen Canterbury mit der Kathedrale (ein meisterhaftes Bauwerk der Romanik und Gotik) leider auch nur von aussen. Alle Läden waren geschlossen. Es waren nicht so viele Leute unterwegs. Nur Jogger und Mütter mit ihren Kinderwagen.
Canterbury ist eine Universitätsstadt (University of Kent) und Sitz des Erzbischofs der anglikanischen Kirche.
Um das Jahr 580 heiratete die fränkische Prinzessin Bertha den heidnischen König Æthelberht von Kent. Bertha war Christin und kam in Begleitung ihres Beichtvaters Liudhard an den Hof von Canterbury. Ihr Mann akzeptierte den christlichen Glauben seiner Frau und ließ einen spätrömischen Kirchenbau restaurieren. Der vom Papst zur Bekehrung der weitgehend heidnischen Bevölkerung nach England gesandte und später heiliggesprochene Augustinus von Canterbury ließ die Kirche kurz nach seiner Ankunft im Jahr 597 umbauen. König Æthelberht soll hier getauft worden sein. St. Martin ist somit die älteste im englischen Sprachraum, die ununterbrochen als Kirche genutzt wird.
Am Fluss Stour entlang reihen sich die historischen Weberhäuser aneinander, und weiter flussabwärts liegen die Klöster der Blackfriars (Dominikaner) und Greyfriars (Franziskaner) aus dem 13. Jahrhundert. Die Kathedrale gehört zusammen mit der Abtei St. Augustinus (Benediktiner) und der St. Martin’s Church seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO .
Bericht von Esther über den Ausflug nach Leeds Castle und Aylesford (Kent)
Tina kam kurz vorbei, um Goodbye zu sagen. Ich bereitete das Picknick vor. Nach dem Mittag fuhren wir los. Die Fahrt ging durch die Wälder von Kent Downs in der Region des White Horse Wood Country Parks. Da funktionierte die Navigation gut. Danach kamen die Schnellstrasse, Autobahn und mehrspurige Fahrbahnen. Auf dem Weg zum Leeds Castle haben wir uns mehrmals verfahren. Leider war das Schloss geschlossen. Ich dachte, dass der Park offen wäre oder eine Sicht auf das Schloss. Leider negativ. Das Schloss lag versteckt in Wäldern und war mit Zaun abgeschlossen.
So fuhren wir weiter. Ich habe auf GoogleMaps ein paar Oast* Houses in der Region gesehen. So fuhren wir nach Burham und sahen Pett Farm Oast House und dann ging es nach Ditton (mit mindestens zweimaligem Verfahren). Hier sahen wir ein schönes umgebautes Oasthaus, zwischen den Crocketfeldern gelegen. Ganz in der Nähe liegt Aylesford. Mit einem kurzen Spaziergang über die mittelalterliche Brücke, durchs Dorfzentrum und zur Kathedrale Peter und Paul mit normannischem Einfluss, aber im spätgotischem Stil, ging es dann mit dem Auto retour nach Hause.
*An oast, oast house or hop kiln is a building designed for kilning (drying) hops as part of the brewing process. They can be found in most hop-growing (and former hop-growing) areas and are often good examples of vernacular (traditionelle) architecture. Many redundant oasts have been converted into houses. The names oast and oast house are used interchangeably in Kent and Sussex.
**Das Krocket oder (französisch und englisch) Croquet ist eine Präzisionssportart, bei der es das Ziel ist, farblich markierte Bälle mit hammerförmigen Schlägern, genannt Mallets, in vorgegebener Reihenfolge durch Tore, in der Regel U-förmig gebogene Drahtbügel, zu stoßen.